Warum muss ich Wettkämpfe definieren?

Wozu soll ich Wettkämpfe bestimmen?

Ich will einfach nur trainieren. Auch kein Problem, das TriCoreTraining-System kann auch ohne, daß du Hauptwettkämpfe einträgst, dich trainieren, aber schöner ist’s mit Zielen – glaub’s mir :-). Aber du solltest Wettkämpfe definieren, damit du einen besseren Plan bekommst.

Wettkämpfe definieren - Photo by Simon Connellan on Unsplash
Photo by Simon Connellan on Unsplash

Mein Tipp

Man sollte Wettkämpfe definieren, wenn man systematisch trainieren will. Der oder die Hauptwettkämpfe sind das Ziel einer Trainingssaison und der Trainingsplan wird dich dorthin bringen. Das TriCoreTraining-System sieht 3 wichtige Wettkämpfe pro Saison vor und beliebig viele nicht wichtige Wettkämpfe (diese können zur Formprüfung verwendet werden). Das letzte Trainingslager sollte man 1,5 Monate vor dem Hauptwettkampf abschließen.

Tapering & Peaking

Etwa zwei Wochen vor dem Hauptwettkampf wir die Belastung deutlich gesenkt, damit ein Körper richtig erholt ist, wenn du am Start stehst (Tapering). Damit erreicht man den Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit (Peaking). Schwere Trainingseinheiten kurz vor dem Wettkampf, weil man das Gefühl hat, man hat zuwenig trainiert, bringen dir nichts, meist sind sie nachteilig.

Wenn du nahe beeinanderliegend Wettkämpfe hast, dann kannst du mit einem Peak diese bestehen, wenn du mehrere Hauptwettkämpfe weit auseinanderliegend eingetragen hast, dann wird du mehrere Leistungshöhepunkte (Peaks) benötigen.

Recovery

Nach dem Wettkampf bekommst du eine Erholungsphase (Recovery). Zeichne deine Hauptwettkämpfe auch in deiner Trainingsaufzeichnung auf.

Wettkämpfe definieren (weltweit)

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Konklusion

Strukturiertes Training ist mega wichtig für Athleten, die bei einem Triathlon richtig abliefern wollen. So ein Rennen, das Schwimmen, Radfahren und Laufen kombiniert, ist nicht nur körperlich eine echte Herausforderung, sondern verlangt auch nach einer guten Planung und mentaler Stärke. Ein strukturierter Trainingsplan, der organisierte Workouts mit klaren Zielen vorsieht, spielt eine entscheidende Rolle, um sich auf die Strapazen eines Triathlons vorzubereiten. Hier sind ein paar Gründe, warum strukturiertes Training so wichtig ist, wenn du im Triathlon erfolgreich sein willst.

1. Baut Ausdauer und Kraft auf: Triathlons fordern extrem viel Ausdauer und Kraft, weil die drei Disziplinen direkt nacheinander kommen. Strukturierte Trainingspläne steigern nach und nach die Intensität und Dauer der Einheiten. So kann sich der Körper anpassen, ohne dass du Gefahr läufst, dich zu übernehmen oder zu verletzen. Diese schrittweise Steigerung sorgt dafür, dass du die nötige Ausdauer und Kraft für alle drei Sportarten aufbaust und am Renntag voll durchstarten kannst.

2. Verbessert die Technik: Jeder Teil des Triathlons erfordert besondere Fähigkeiten – effiziente Schwimmtechniken, richtiges Handling und Kraftaufbau beim Radfahren sowie effektive Laufmechaniken. Strukturiertes Training umfasst gezielte Einheiten, um diese technischen Aspekte zu verbessern. Diese Effizienz in der Technik kann die Gesamtleistung enorm beeinflussen, da sie Energie spart und das Verletzungsrisiko senkt.

3. Sorgt für ausgeglichenes Training: Triathleten stehen oft vor der Herausforderung, das Training zwischen den drei Disziplinen auszugleichen. Ohne einen Plan neigen viele dazu, ihre stärkste Sportart zu bevorzugen und die schwächeren zu vernachlässigen. Ein strukturierter Trainingsplan stellt sicher, dass du jeder Disziplin genug Zeit widmest und so eine rundum gute Leistung bringst. Er beinhaltet auch Cross-Training und Erholungsphasen, um die Fitness zu verbessern und Übertraining zu vermeiden.

4. Macht dich auch mental fit: Ein Triathlon ist nicht nur körperlich, sondern auch mental eine Herausforderung. Strukturiertes Training baut durch wiederholte, herausfordernde Workouts und Simulation von Rennbedingungen mentale Stärke auf. Diese mentale Vorbereitung ist entscheidend, um fokussiert zu bleiben, das Tempo richtig zu wählen und die unvermeidlichen Höhen und Tiefen während des Rennens zu meistern.

5. Ermöglicht personalisierte Ziele und Feedback: Strukturiertes Training wird oft auf das individuelle Fitnessniveau, die Ziele und die verfügbare Trainingszeit des Athleten zugeschnitten. Diese Anpassung stellt sicher, dass du mit der richtigen Intensität trainierst, um Fortschritte zu machen, ohne dich zu übernehmen. Regelmäßiges Feedback, sei es von einem Trainer oder durch Selbstbewertung, hilft dir, dein Training nach Bedarf anzupassen und motiviert zu bleiben.

6. Optimiert die Erholung: Erholung ist ein wichtiger Teil des Trainings für einen Triathlon. Strukturierte Trainingspläne beinhalten Ruhetage und leichtere Trainingsperioden, damit sich der Körper erholen und an die Belastungen des Trainings anpassen kann. Dieser Ansatz verringert das Risiko von Verletzungen und Übertraining, die beide deinen Fortschritt und deine Leistung beeinträchtigen können.

Zusammenfassend ist strukturiertes Training unverzichtbar für jeden, der beim Triathlon richtig was reißen will. Es sorgt für einen ganzheitlichen Ansatz in der Vorbereitung, indem es die körperlichen, technischen, mentalen und Erholungsaspekte berücksichtigt, die für eine Spitzenleistung nötig sind. Mit einem strukturierten Trainingsplan kannst du deine Vorbereitung optimieren, gängige Fallen vermeiden und topfit an der Startlinie stehen.