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Zeit-basierendes Training für Triathlon oder Laufbewerbe

(C) zoutedrop / Flickr

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Vor einiger Zeit hatte ich eine interessante Diskussion mit einem unserer Mitglieder Günther.

Darin ging es darum, ob es besser ist, nach Zeitlimits zu trainieren (z.B. laufe 10 km mit 5:03 min/km Pace), oder nach Herzfrequenz.

Im einen Fall willst du ein bestimmtes Zeitlimit bei deinem Wettkampf erreichen, im anderen Fall trainierst du nach deiner Herzfrequenz-Zone, wie dies TriCoreTraining tut.

Herzfrequenzzonen-Training

Das bedeutet, dass du auf deinen aktuellen Herzfrequenzzonen basierend trainierst. Du läufst z.B. so schnell wie es unter deiner aktuellen Trainingsform möglich ist (ohne Zeitlimitvorgabe).

Ich schätze diese Art von Training. In meinen 15 Jahren Trainingserfahrung habe ich auch zeitlimit-basierendes Training ausprobiert und bin oft über meine Grenzen gegangen. Dies habe ich mit weniger Geschwindigkeit und mehr Erholungsbedarf gebüsst.

Überlastung

Wenn dir dein Trainingsplan sagt, dass du mit 4:55 min/km laufen sollst, aber dein Körper gerade nicht bereit ist für das, dann tendieren die meisten Leute dazu, dass sie es übertreiben. Dies führt zu  schlechteren Resultaten als wenn man mit dem relativen Speed das Training gemacht hätte, zu dem man gerade fähig ist.

Seit ich mein Training geändert habe und ich nur noch mit dem TriCoreTraining-System trainiere, bei dem ich nur auf die Herzfrequenzzonen achte und die unterschiedlichen Arten von Trainings (Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer), fühle ich mich stärker und fitter als je zuvor (und bin auch schneller).

Geschwindigzeit trotz Herzfrequenz-Zonen-Training

Gestern habe ich z.B. einen 25km Lauf in der Früh vor der Arbeit gemacht und die letzten 2,5 km bin ich nochmal mit vollem Speed gelaufen (4:55 pace) ohne Nachwirkungen. Ich fühle mich stärker als je zuvor und so werde ich meinen ersten Ironman dieses Jahr machen.

 



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